Dolder Waldhaus

Zwischen Stadt und Landschaft

Das Dolder Waldhaus prägt seit mehr als 100 Jahren das Stadtbild von Zürich. Das bestehende Gebäude aus den 1970er Jahren entspricht jedoch nicht mehr den betrieblichen und architektonischen Ansprüchen vielgereister Hotelgäste. Nach einer Zwischennutzung des Gebäudes bis Januar 2020 wird es durch einen modernen Neubau ersetzt. Die vorgesehene Nutzungsart umfasst die Bereiche «Wohnen», «Lagern» und «Arbeiten». Punktuell können Einzelanlässe in den öffentlichen Räumen stattfinden. Die Zwischennutzung erfolgt in Zusammenarbeit mit der Projekt Interim GmbH, welche schon zahlreiche Projekte in verschiedenen Städten der Schweiz erfolgreich realisieren konnte.

Ein- und Ausblicke über das Projekt der Meili, Peter & Partner Architekten

Die horizontalen Linien der Silhouette des neuen Waldhaus Dolders fügen sich selbstbewusst als Grossform in ein villenreiches Wohngebiet ein und schmiegen sich gleichzeitig als Teil einer Perlenschnur von grossen Gebäuden entlang des Adlisbergs an die Landschaft an. Aus der Stadt erblickt man sie zusammen mit dem Dolder Grand als Ensemble.

Innerhalb der zu Beginn des Jahrhunderts mit der Dolderbahn entstandenen Bebauung demonstriert der gekurvte Baukörper mit unterschiedlich konkaver und konvexer Krümmung einen urbanistischen Landschaftsbegriffs, in dem die Architektur ein vielschichtiges Modell von Topographie, architektonischer Grossform und offener städtischer Villenbebauung geschaffen hat.

Die Nähe, also die minimalen Entfernungen zur Altstadt, zum See und zur City, gehören ebenso zu dieser kleinen und zugleich grossen Stadt, wie die inspirierende Landschaft, in der sich die Parkanlage im Vordergrund mit den Panoramalinien der hohen Berge im Hintergrund überlagern.

Das geplante 4-Sterne Superior Hotel gliedert sich in verschiedene Ebenen und wird nach dem Umbau über 97 grosszügige Hotelzimmer und Suiten verfügen, alle mit eigenem Balkon und Blick auf Zürich, den See und die Berge. Durch eine Vielfalt von kombinierbaren Wohnmöglichkeiten erfüllen die Zimmer die Bedürfnisse verschiedenster Gästesegmente. Im 6. Geschoss werden sich 9 Serviced Apartments mit 2,5 – 4,5 Zimmern und einer einzigartigen Panoramasicht befinden.

Einen grossartigen Blick über die Stadt und den See bietet auch das geplante Restaurant im Lobbygeschoss des neuen Dolder Waldhaus. Die vorgelagerte Terrasse und die Lounge im Aussenbereich bilden einen fliessenden Übergang zu Lobby und Bar.

Das mit rund 800m2 grosse Spa bietet Raum für aktive und entspannte Erholung mit Wasser- und Saunabereich, Kinderwasserspielecke und Fitnessbereich. In den Behandlungsräumen werden Beauty- und Bodytreatments angeboten. Das Spa wird nicht nur Hotelgästen zur Verfügung stehen, sondern auch Mitglieder und Tagesgäste können die umfassenden Angebote nutzen.

Zusätzlich wird es ein Villengebäude mit vier luxuriösen Mietwohnungen geben. Das Gebäude ist gekennzeichnet durch verspringende Volumen mit fantastischen Aussenzimmern, wie sie die Casa della Meridiana in Mailand 1925 erstmals im urbanen Kontext vorgeführt hat. Die einzelnen Grundrisse organisieren sich in unterschiedlicher Ausgestaltung um die überhohen Wohnbereiche, einspringenden Volumenteile und die Übereck- Aussicht. Das Gebäude wird autonom vom Hotelbetrieb organisiert sein und einen eigenen Eingang an der Dolderstrasse besitzen.

Download

Möchten Sie mehr erfahren? Für Detailinformationen zum Projekt laden Sie sich bitte unser Informations-Kit hier herunter.

Jetzt herunterladen

 

Text: Dolder Hotel AG
Rendering: Nightnurse, Zürich

 

Zeitachse des Projekts

Architekten mit weitem Horizont

Wegweisende Projekte im In- und Ausland

Seit 1987 setzt das Architekturbüro Meili, Peter & Partner Architekten AG aus Zürich Massstäbe. Neben Gebäuden wie dem Park Hyatt Hotel und dem Swiss Re Centre for Global Dialogue umfasst das Werk auch eine Reihe von experimentelleren Arbeiten wie Brücken, bewegliche Informationsboxen, Bühnenbilder und einen Film. Die meisten der Projekte gewinnen Marcel Meili und Markus Peter über nationale und internationale Wettbewerbe.

Für die Realisierung des Dolder Waldhaus verantwortlich zeichnet die Meili, Peter & Partner Architekten AG.

Zu den Schlüsseln des Erfolges gehört die Kooperationsfähigkeit mit anderen Architekten, um architektonische Qualität unter komplexen Voraussetzungen zu sichern. Zudem schöpfen die Arbeiten aus einem grossen Interesse an der Geschichte der Disziplin und der Stadt.

Zu den aktuellen Projekten zählen das Sprengel Museum in Hannover, das Wohnhochhaus Zoelly und das Freilager-Areal in Zürich sowie das Klanghaus in Toggenburg und das Firmen- und Kundenzentrun Max Felchlin AG in Schwyz.

Marcus_Peter_Patrick_Rinderknecht_840x640

Markus Peter & Patrick Rinderknecht

© Tibor Nad